1806.  No. 70.

Elysium.

Zeitung für Poesie, Kunst und neuere Zeitgeschichte.

Mittwoch, den 17. September.

Zeitgeschichte.
oder
kleine Europäische Gazette.

Der Nordische Bund. An Friedrich Wilhelm III.
So händigt denn, zu allen seinen Thoren
Die Schlüssel das besiegte Deutschland ein?
Soll aufgelöst das Reich? soll Regensburg verloren?
Soll Deutschlands Oberhaupt ein fremder Kaiser seyn?

Nein! Nein! Und ob ihm zitternd All' erbleichen:
Wir wollen nicht: in Norden wohnt ein frei Geschlecht,
Wie Eisen fest, und stark, wie seine alten Eichen:
Wir wollen nicht – sucht Euch in Süden euern Knecht,

Ihr stolzen Feinde, die ihr spielend unsre Vesten,
Vielleicht, ein zweites Ulm, auch zu erobern denkt:
Kommt, kommt und schaut, wie sich aus Hütten und Pallästen
Ein zahllos Volk beherzt auf Wall und Brustwehr drängt:

Heil Uns! Noch schläft er nicht der alte Geist der Brennen:
Noch sind wir unsrer Väter werth:
Für Jeden, der es wagt, dieß zu verkennen,
Liegt noch die Antwort hier im blank gezückten Schwert:

Dem reichsten Gutherrn, den geringsten Pfännern
Empört die Seele noch Gedank' an fremdes Joch:
Beherrscher einer Nazion von Männern:
Sieh, alle stehen wir hier für Einen noch.

Und zog ein Kriegsheer noch so auserlesen
Im Waffenklang daher mit Reisigen und Mann:
Es rückt heran – und ist gewesen: –
Ja ehr' entlockt den Mond ihr seiner Bahn,

Als einen Fußbreit mehr dem vaterländ'schen Boden,
Der theu'r erkauften Blutes Spur enthält:
Noch einmal weht dann der Begeistrung Oden
Und jeglicher Gemeine wird ein Held:

Ja, sing es laut, begeisternder Gedanke:
Du darfst es froh der Nachwelt prophezeihn:
Mit Friedrich Wilhelm stürzt des Vorurtheiles Schranke;
Die echte Edelthat wird Adel auch verleihn.

Wo frei eröffnet Bahn dem Heldengeiste,
Wo hemmt kein Pergament den Thatenlauf:
Da nur, da singen Gleime, fechten Kleiste,
Und Seidlitze und Ziethen steigen auf: – – {282}

Auch zieht voran dem fest geschloßnen Heldenheere
Ein finstrer Geist; doch nur dem Feinde fürchterlich:
Im nächtlich steigenden Gemurmel höre
Ich laut und immer lauter Friederich:

Ha Schreckenslosung, hoher Name treffe
Den stolzen Feind, sey unser Feldpanier:
Und du des Hohen, Großen edler Neffe,
Führ' Uns, wohin du willst, wir folgen Dir.

So viel nur Söhn' uralten Heldenruhmes,
Fritz, dein Befehl aus unsrer Mitt' erkor:
Wir stehn, die Stützen deines Königthumes:
Wir halten dich, wir heben dich empor: -

Es eilt herbei der löwenherz'ge Märker,
Der alte Preuß, im Kampf so felsenfest:
Der Pommer, welcher stark und immer stärker,
Dich, seinen Vater nur im Tod verläßt:

Ihm folgt das tapfre Heer der Bundsgenossen,
Der Heß, der feige nie durch Flucht dem Feind entrann;
Der Sachs, dem Glauben treu, für den sein Blut geflossen,
Von Luthers Kraft beseelt, ein kühner deutscher Mann:

Auch weckt wohl der Begeistrung heilig Feuer
In mir Euch einen neuen Grenadier:
Ich fechte muthvoll dir zur Seite, dein Getreuer,
Und theile Tod, Gefahr und Schlacht mit dir.

Und sollte so, wie Gustav einst bei Lützen,
Ein schöner Heldentod auch dir beschieden seyn:
Dann will ich sinkend deine Leiche stützen,
Dir weinend setzen einen heil'gen Stein,

Und fort mich reißen wild in's Schlachtgetümmel – theilen
Die Feindeshaufen, wo's kein Schwert versucht,
Und kämpfen, sinken, fallen und ereilen,
Dich, schöne Heldenseele, auf der Flucht. –
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Ueber die erste und heiligste Pflicht einer Nazion.
Die erste und heiligste Pflicht einer Nazion ist immer die – sich nicht erobern zu lassen. Alle Partheien müssen im Augenblick aufhören, wo sich ein auswärtiger Feind an der Grenze zeigt. Pitt und Fox, so abweichend auch beide Staatsmänner dachten, vereinigten sich doch jedesmal, so oft die Franzosen England mit einer Landung bedrohten. Die Franzosen selbst haben uns beim Einmarsch der Preußen und Oesterreicher in Champagne, eins der eklatantesten Beispiele der Art gegeben. Jene Bataillone von Freiwilligen, die sich „Landau ou la Mort" mit Pulver auf ihren Arm brennten, und so tod auf den Schlachtfeldern gefunden wurden, sind wie der schönste Beweis Französischen Nazionalgefühles, so die trefflichste Erläuterung des hier von uns aufgestellten Grundsatzes. Eben deßhalb aber begreifen wir nicht, was es heißt, wenn ein Französisches Journal, der Moniteur Napolitain, es seinerseits nicht begreifen kann „durch welche Höllenkünste (Moyens infernaux) man in Italien dahin gelangt, arme Teufel (Malheureux) zum Aufstand zu reißen, die nicht das geringste Interesse an dem Ausgang der großen Weltbegebenheiten haben, wodurch jetzt über das Geschick der Staaten und Kronen entschieden wird; um so weniger, da sie als Individuen, bei einem neuen Wechsel der Dinge nur gewinnen können." Und wir vermuthen fast, daß diese Stelle jedem echten Preußen, Sachsen und Hessen eben so dunkel und unverständlich seyn wird.
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Aus Berlin. Kürzlich wurde hier Schillers Jungfrau von Orleans auf Begehren aufgeführt: Bei der folgenden Stelle brach das Publikum sehr enthusiastisch in ein langes und anhaltendes Beifallsklatschen aus:

„Drum weg mit diesem weichlich trägen Mitleid,
Das einer Königsbrust nicht ziemt. Laß du
Den Krieg ausrasen, wie er angefangen,
Du hast ihn nicht leichtsinnig selbst entflammt:
Für seinen König muß das Volk sich opfern,
Das ist das Schicksal, das Gesetz der Welt:
Nichtswürdig ist die Nation, die nicht
Ihr Alles freudig setzt an ihre Ehre."

Nach Westphälischen Zeitung, soll General Blücher, zu Münster in einer Proklamation, erklärt haben: „daß Preußen keinen Zollbreit Land weiter an Frankreich abtreten würde." Dieß ist der zweite Lorbeer, den Preußen im Angesichte Deutschlands auf sein Haupt sammelt..
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Aus Düsseldorf. Der neue Herzog von Cleve und Berg (Prince Murat) hat, bei einer Zusammenrufung der Stände, erklärt, daß er selbst, für seine Domänen, auf alle Arten von Privilegien Verzicht leiste. Der Clevisch-Bergische Adel hatte kurz zuvor freiwillig die Steuerfreiheit auf seinen Gütern abgeschafft. Das sind herrliche, höchst lobenswerthe Beispiele: Man sollte sie auch in Norddeutschland nachahmen und nicht erst erwarten. bis man zu ihrer Ausführung gezwungen ist. Die Franzosen kennen dieß Foible in unsern Armeen und Feudalverfassungen {283}

zu wohl, als daß sie nicht suchen sollten ihre Vorzüge von dieser Seite, bei allen Gelegenheiten, recht geltend zu machen, und so zu sagen, im glänzendsten Lichte zu zeigen. Thut man daher Unrecht, wenn man behauptet, daß sie ihren Feinden, in der öffentlichen Meinung, durch einen einzigen solchen Zeitungsartikel, weit empfindlicher, als durch eine oder ein Paar gewonnene Schlachten schaden? –
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Russische Friedensgesandschaft in Paris. Das Journal officiel de Paris theilt die Vollmacht des russischen Gesandten, Herrn D'Oubril, so wie den ganzen Gang der diplomatischen Verhandlungen, bis zum Abschluß des Friedens mit. Daß die Ratifikazion desselben, von Seiten des Kabinets zu St. Petersburg nicht erfolgte, schreibt es, mit oder ohne Grund, dem Einfluß zu, dem sich, bei dem Wechsel des Ministeriums, die Englische Parthei aufs Neue zu verschaffen gewußt. Zuletzt liest man in diesem Journal noch folgende Apostrophe:
„So müssen demnach die Feindseligkeiten zwischen Rußland und Frankreich wieder ihren Anfang nehmen? – Die Menschen, denen die Nationen das Heft anvertrauten, die bei den Zwistigkeiten der Völker den Vorsitz führen, und die sich auf solche Weise ein Spiel daraus machen, die Epoche der Kriegesdrangsale und des Staatenumsturzes von Europa zu verlangen, handeln in der That sehr unüberlegt. Die Sieger von Ulm und von Austerlitz stehn noch unter ihren Fahnen versammelt und nah den Feldern, wo sie sich zuerst ihre Lorbeern erwarben. Stärker an Zahl, an Macht, als je, vermittelst einer Organisazion, die nie ihres Gleichen hatte, noch je haben wird, erwarten sie bloß das Signal der großen Seele, die sie belebt:
„Mens agitat Molem."
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Aus Neapel vom 19. Aug. (Aus französischen Berichten.) In Calabrien, in den Gegenden von St. Marco ist eine äußerst blutige Affaire vorgefallen. Die Rebellen haben es gewagt, die Braven von Marengo und Austerlitz anzugreifen; der Sieg war lange zweifelhaft, aber endlich behielt die Französische Bravour die Oberhand, und ihre Verwegenheit ist gehörig bestraft worden. An 6000 sind auf dem Schlachtfeld geblieben. Man bedauert nicht minder den Verlust einiger Franzosen, die in dieser Bataille ihr Leben ließen. Keinem einzigen Gefangenen ist Pardon gegeben, sondern alle sind niedergeschossen worden. Auch die Einwohner, die man mit den Waffen in der Hand fing, mußten über die Klinge springen.
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Aus Paris vom 7. Sept. In einem französischen Journal befindet sich über den jetzigen Etat der vornehmsten Europäischen Armeen, nach dem Friedensschluß zu Preßburg, folgende Skitze:

Frankreich 604,000 Mann.
Rußland 402,000
Preußen 276,000
Oestereich 210,000

Der Autor dieses Aufsatzes bemerkt zugleich, daß bei der Angabe des französischen Etats, bloß von nationell französischen Truppen die Rede sey; denn mit Inbegriff seiner föderierten Staaten, könnte Frankreich wenigstens eine Armee von 820,000 Mann auf die Beine stellen. Alle solche Kalküls auf dem Papier sind indeß sehr eitel. Die französische Revolution beweist uns dieß zur Genüge. Was haben alle jene mächtigen Zahlenberge gegen Frankreich ausgerichtet? Wahrlich, nicht die Vogelscheuche der Allianzen, sondern der im Volke erweckte Patriotismus, ihr Souveraine: dieß ist das einzige Mittel, dessen ihr Euch bedienen müßt, um den gallischen Hahn nicht länger so voll Uebermuth an euern Grenzen krähen zu hören. Unter gewissen Umständen – dieß zeigt uns die Historie deutlich – können selbst die kleinsten Völker den größesten die Spitze bieten, und selbst nach wiederholten Niederlagen, ihren mächtigeren Feinden fürchterlich werden! „Mens agitat Molem" zu deutsch: Das Genie spottet jedes Kalküls.
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Französische Füsilladen. Den 18. Auguft wurden zu Salerno 18 (Brigands) füsilliert. Die in dieser Stadt niedergesetzte militairische Kommission soll nach und nach noch über 300 auf diese Art im Gefängniß sitzende Individuen die Sentenz sprechen, die der schwärzesten Verbrechen (des delits les plus atroces) beschuldigt sind.
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Krieg in Kalabrien. Die Kalabreser sind einer der festesten und nervösesten Menschenschläge, die Europa aufzuweisen. hat. Auch gewinnt der Krieg in diesen Berggegenden einen immer furchtbarern Charakter. Die Bauern tragen rothe Kokarden an den Hüten, und erklären sich bestimmt für Ferdinand IV. Die Franzosen versuchten, durch Einführung des Militairgesetzes, eine plötzliche Dämpfung der Unruhen. Die Rebellen, d. h. diejenigen, die zur alten königlichen Parthei gehören, wurden sogleich niedergeschossen. Die Erbitterung der Gemüther stieg freilich eben dadurch wieder auf's äußerste. Man sieht Mönche, Klostergeistliche, die sich zu Spionen brauchen lassen, dem Heer als Werber, Unterhändler u. s. w. dienen, ja mit den Königlich-Gesinnten, im Namen Gottes, selbst in's Feld ziehn; kurz hier melden sich alle Greuel und Auftritte eines erneuerten Bürgerkrieges, einer Vendee im Kleinen, wobei auch, die Engländer, durch Anschürung des verborgenen Zunders, zur hellen Feuersbrunst, dieselbe Rolle, wie dort, scheinen spielen zu wollen. {284}

Nach einem Schreiben aus Messina vom 1. Juli, hat der englische General Stuart, in den Ebenen von St. Euphemia, den französischen General Regnier, in einer sehr heißen Akzion, angegriffen und gänzlich geschlagen. Der Verlust der Franzosen wird dabei von den Engländern auf 2000 Mann, an Verwundeten, Todten und Gefangenen angegeben. Noch während der Akzion landete der englische Oberste Roß, mit dem 20. Infanterieregiment und trug, durch diesen unverhoften Sukkurs, nicht wenig zur Entscheidung des Tages bei. Indeß hat auch Sir Sidney Smith das Kastell von Amantea, von der Seeseite her, besetzt. Nachdem die Franzosen, so schreibt er an die englische Regierung, dieß fast unüberwindliche Kastell von der Seeseite her, einmal verloren haben: so soll es ihnen sehr schwer werden, dasselbe von der Landseite her, wieder einzunehmen.
Die Kalabreser weigerten sich, gleich nach der Landung, irgend eine Bezahlung von den Engländern für Lieferungen anzunehmen. Sie erboten sich vielmehr die Hälfte ihrer gesegneten Ernte mit ihnen zu theilen; die Engländer mußten ihnen also das Geld aufdringen. Hier wird es übrigens nicht am unrechten Orte seyn, einen alten Grundsatz von Fox wieder in Erinnerung zu bringen. Er äußerte nämlich, bei Gelegenheit der neuen Militaireinrichtung, im Parlament: daß der Augenblick da sey, wo die Engländer, zur Behauptung ihres Einflusses auf dem festen Lande, aufhören müßten, bloß die Rolle reicher Bankiers zu spielen, d. h. mit Guineen zu klappern. Sie müßten vielmehr Europa ein Beispiel geben, daß sie eben so wenig gesonnen wären, wo es Noth thäte, ihr Blut, als ihre Guineen, zu sparen.

Miscellen.

Hamburg, im August 1806. Das hiesige deutsche Stadttheater hatte sich in diesen Sommermonaten zu einem Quodlibet Theater herabgewürdiget. Es gab wenig Neues, wenig dafür aber vielerlei, 3 auch 4 Stücke an einem und demselben Spielabend (einmal waren sogar 5 in den Zeitungen verheißen) lauter kleine Possen und Spielereien. Das große Publikum nahm alles gutwillig, sogar mit Beifall auf, den es auch Kotzebueschen Zweideutigkeiten zollt; aber das gebildetere zog sich zurück ins französische, und ein großer Theil nach Altona, in Döbbelins Schauspielhaus. Dieß schien die Direktion in Hamburg zur Besinnung zu bringen. Ganz neuerdings hat man sich und die Maria Stuart hervorgesucht, auch den Parasiten von Schiller gegeben, den Schmidt (ehemals in Madeburg) vortreflich spielt. – Das Nuthsche Theater, die Tänzertruppe wird auch für den Winter erhalten, da eine Parthie reicher Kaufleute sie auf Akzien übernommen und dem Direkteur wöchentlich ein Gewisses (ich meine 2-300 Thlr.) bestimmt hat. – Man hofft, daß auch dem französischen Theater die Existenz gesichert werde. Auch ist noch immer von einem zweiten deutschen Theater die Rede, das man in Hamburg dem daseyenden gegenüber stellen will. – In den, übrigens nicht werthlosen, Nordischen Miscellen, war neulich von einer Bude, die Rede, die Döbbelin nach dem Brande wieder aufgeschlagen. Der würdige Redakteur sollte sich solche Insinuationen nicht zuflüstern lassen, woher auch der Wind wehe!!
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Des Mädchens Erscheinung.
Ein liebes Mädchen kam in diese Fluren,
Nicht ird'scher Abkunft schien sie an Gestalt,
Vom Glanze höherer Naturen,
War sie umstralt.

Aus ihrem Auge blickt‘ ein himmlisch Leben,
Der Unschuld Blüthenfarbe schmückte sie,
Ihr Gang, ihr Wort war leichtes Schweben,
War Melodie.

In ihrer Nähe keimte süße Regung,
Ein unaussprechlich Sehnen hob mein Herz,
Und meine Seele, voll Bewegung,
Schwamm himmelwärts.

Doch schnell erloschen meines Glückes Sterne:
Sie schied, – verschwunden war mein Paradies:
Nun weilet drüben in der Ferne,
Die mich verließ.

Und ist sie denn auf ewig mir verloren?
Kehrt die Geliebte, mit dem Zauberblick,
Im Tanz der leichtgeschürzten Horen,
Nie mehr zurück?

Darf ich sie nicht, ach einmal nur! umfangen?
Nur einmal seelig, keinem Späher kund,
An ihrem weichen Nacken hangen?
Am Rosenmund?

O gönnt mir, gute Götter, diese Wonne!
Ein Kuß von ihr, alsdann mag immerhin
Auch meines Lebens karge Sonne
Gemach verglühn!
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Neueste Französische Berordnung. Jeder, der in Zukunft nach Frankreich reisen will, hat ich in den nächsten Grenzstädten, für die Schweiz zu Besancon, für Deutschland und Holland zu Maynz, Straßburg, Cölln, Mastricht u. s. w. zu melden, und daselbst nach Vorzeigung der Pässe, von den Departementspräfekten, die weitere Genehmigung seiner Reise, in das Innere von Frankreich, abzuwarten.
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Fürst von Hohenlohe wohnt zu Berlin auf dem Schloß, in den Zimmern Friedrich des Großen. Er genießt des Zutrauens seines Monarchen und der Liebe des Volks, in einem sehr hohen Grade.
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Das Kabinett von St. Petersburg hat offiziell erklärt: daß Herr D'Oubril, bei dem Abschluß des Friedenstraktats mit Frankreich, seine Vollmachten unbedingt überschritten habe. Herr D'Oubril ist auf sein Landgut gegangen.