1806 No. 35.
Elysium.
Zeitung für Poesie, Kunst und neuere Zeitgeschichte
Mittwoch, den 7. Mai.
Ueber den Chor in der griechischen Tragödie.
Der Chor ist die nothwendige Basis der Tragödie; so daß die Philologen und Aesthetiker früherer Zeit ihre Unfähigkeit über dergleichen Dinge zu urtheilen, nie mehr verrathen, als indem sie aus
der vermeintlich beschränkten Maschinerie des Theaters und der Zeitkürze der Handlung die sogenannten Einheiten erschlossen, da doch umgekehrt gerade diese von jener wesentlichen Einheit
abhingen. Denn eben der Chor ist es, aus welchem gleichsam die handelnden Personen krystallinisch sich absetzen; in ihm liegen die Elemente alles dessen ungetrennt und gleichsam zeit- und
raumlos, was nun in Zeit und Raum auseinander gelegt, als Handlung sich darstellt. In ihm und durch ihn reflektiert sich das ganze Leben der Handlung wie in einem Spiegel [Vergl. Nro. 23. des
Elysiums, und was daselbst in dem Aufsatze „Ueber einige alte und neuere Schicksalsfabeln" über den Chor der Alten, aus einem rein empirischen Gesichtspunkt gesagt ist.]. Daher seine stete Ruhe
bei aller Beweglichkeit, seine gleiche Theilnahme an dem Ganzen, wie am Einzelnen, sein richterlicher Ernst, und sein lyrischer Aufschwung zu den Göttern, welcher keinesweges gewürdiget ist, wenn
er als Divertissement oder Zwischenakt begriffen wird. Daher schreitet er ferner unverletzt und ungetrübt in dem Sturme der Handlung einher, und was immer Horaz von ihm sagt, ist nur aus der
angegebenen Idee zu erklären. Er ist es, der den tragischen Helden an seine menschliche Beschränktheit erinnernd verweiset an allwaltenden Götter; – ruhig, ob er in dithyrambischer Begeisterung
seiner Anschauungen Fülle ausströhme, oder mit klarem und heiterm Ernst sie in gediegener Einfalt kräftig zusammenfasse, drängt er in sich, wie in einen Fokus zusammen, was in der Handlung selbst
nur anders gestaltet sich darlegt. Und in dieser Handlung selbst bewegt sich ein großer Mensch frei um eine Idee; aber nur sie besteht, Er selbst versinkt, nicht unwürdig, in ihrem Strome, so daß
in diesem Sinne die Kunst ein Bild des großen freien Lebens der Welt genannt werden kann. Wie aber, das ganze Wesen der Tragödie darin versiert, daß der Held die Idee in sich zu verkörpern
strebt, indem sie, die Bande seiner Individualität lösend, ihn in sich zu vergeistigen tendirt – ein dem Spiele des Lichts mit den Körpern analoges Schauspiel! – so ist auch der Chor selbst, im
Bezug auf Idee, gleichsam der durchsichtige und feste Krystallkern, welcher übrig bleibt, wenn du seine nach verschiedenen Richtungen gehenden Blätter auseinander gelegt hast. Er deutet wie auf
das δεον, welches mehr oder weniger hervortritt im Ganzen, so auf das δείον, worunter endlich jenes aufgenommen wird. {142}
Diese hier angegebene Idee ist es, welche uns aus den drei übrig gebliebenen griechischen Tragikern anspricht, und wenn in Aischylos das Gewicht des Objektiven vorherrscht, selbst in dem Bau und
Fall der Worte, in Euripides dagegen die Subjektivität bis zum Zerfallen und Magerwerden sich ausdehnt, in Sophokles aber das Gleichgewicht sich ruhig behauptet: so laßt uns dankend die Gütigkeit
der Zeit erkennen, welche uns die einzelnen Momente und Stadien, so die Idee durchlief, bezeichnen wollte.
A. W.
An Mäcenas.
Epist. 1, 7.
Da fünf Tag‘ auf dem Land' ich dir zu verweilen gelobet,
Werd' ich den ganzen Sextilis vermißt als teuschender. Aber
Wenn du willst, daß ich leb' in völliger Kraft und Gesundheit;
Was dem Kranken verzeihst, auch dem Krankheitsscheuen, Mäcenas,
Wirst du es gerne verzeihn: weil Erstlingsfeig‘ und Erhitzung
Feierlich schmückt den Bestatter mit schwarz ummäntelten Schergen;
Weil um die Kindlein Väter gesamt und Mütterchen blaß sind; Weil zu gefälliger Eifer im Dienst, und des Marktes Geschäftlein,
Fieber vermehrt, und die Siegel den Testamenten entlöset. Färbt der kürzeste Tag schneeweiß die albanischen Felder; Nieder steigt dein Sänger zum Meer, und schont sich, und liest,
Eng zusammen geschmiegt. Dich, theuerster, schauet er wieder,
Wenn du vergönnst, mit dem Weste zugleich, und der kehrenden Schwalbe.
Nicht, wie, Birnen zu essen, den Gast ein Calabrier nöthigt,
Uebetest du an mir Freigebigkeit. Schmause doch, Lieber!" –
„Völlig genug!" – „Du kannst, was du willst, mitnehmen." – „Zu gütig!"
„Kein unliebes Geschenk für die Kinderchen bringst du zu Hause." –
„Ganz so dank‘ ich der Gab‘, als kehret ich reichlich belastet.“ –
„Nun wie beliebt; dieß bleibt zum heutigen Fraße den Schweinen.“ –
Ja, der Verschwender und Thor schenkt weg, was er haßt und verachtet.
Solcherlei Aussaat trägt Undankbarkeit heuer und künftig.
Ein gutdenkender Mann will Würdigen immer bereit seyn;
Doch mißkennet er nicht, wie sich ausnimmt Geld von Lupinen.
Auch ich strebe dir würdig zu seyn der verpflichtenden Wohlthat.
Willst du, ich soll dir nirgend hinweggehn; schaffe mir wieder
Mächtig die Brust, und dunkel um engere Stirne das Haupthaar;
Schaffe gefällige Red‘, und schaff‘ auch zu lachen mit Anstand,
Oder zu trauern am Wein, daß Cinara flohe, die Schälkin.
Einst durch winzigen Spalt, war, dünn vom Fasten, die Feldmaus
Eingeschlüpft in den Korb des Getreids; und gesättiget jetzo
Strebte sie wieder hinaus mit gedehnetem Leibe vergebens.
Ihr nun sagte von fern ein Wieselchen: Wenn du entfliehn willst,
Mager mußt du zur Ritze hinaus, wo du mager hereinkamst,
Wenn mich selbst anredet das Gleichniß, allem entsag' ich.
Weder den Schlummer des Volks lob' Ich, des gemästeten satt, noch
Tausch' ich um Araberschätze die unabhängigste Freiheit.
Oftmals lobetest du den bescheidenen; König und Vater
Nannt' ich den nahen so gern, und nicht karglauter den fernen.
Schau, ob ich kann das geschenkte zurück dir geben, und froh seyn.
Wohl Telemachus einst, der Sohn des beherzten Ulysses:
„Nicht für Rosse bequem ist Ithaka; weil es so wenig
Flache Gefild’ ausbreitet, als üppige Kräuter hervorbringt. Atreus Sohn, du behalte, dir schicklicher, deine Geschenke." Kleinem ist kleines gemäß. Nicht Roma die Herrscherin reizt mich;
Aber das ruhige Libur, und du, friedsames Tarentum,
Jener, der rüstig und tapfer das Recht durchsetzte, Philippus,
Als er um acht Uhr einst von vertretenen Sachen zurückkam,
Und, daß vom Markte zu weit das Quartier der Carinen entfernt sey,
Er, ein Aeltlicher schon, sich beklagete; schauet‘ er, sagt man
Einen, der angeschoren im müßigen Dach des Barbiers saß,
Und mit dem Messerchen ruhig sich selbst abputzte die Nägel.
„Auf, Demetrius!" (dieser verstand nicht link zu bestellen,
Was ihm Philippus gebot). „Geh, frag', und melde: woher? wer? {143}
Welches Standes und Glücks? von welchem Vater und Schutzherrn?"
Jener enteilt, kommt, meldet: Vultejus Mena mit Namen,
Stadtausrufer, von Schatzung gering‘, unbescholtenes Wandels;
Aemsig zur Zeit, und läßig, erwerbsam oder genießend,
Froh der kleinen Genossen, und froh des sicheren Heerdes,
Auch der Spiel‘, und, am Ende der Tagsarbeiten, des Kampes.
„Selber von ihm das zu hören, verlangt mich, was du erzählst. Geh,
Lad ihn zur Nachtkost ein." – Nicht kann das glauben mein Mena;
Wunderbar! so denkt er bei sich. Kurz: Dank für die Ehre!
Ist der Bescheid. „Nein saget er mir?" – „Nein, trotzt er, und schätzt dich
Gar nicht, oder zu hoch." – Den Vultejus findet Philippus
Morgens allerlei Kram dem bekittelten Völkchen vertrödeln,
Geht ihm zu Leib‘, und grüßt ihn zuerst. Dem Philippus entschuldigt
Der sein saures Geschäft, und wie sehr ihn binde der Handel;
Daß er nicht heut Morgen im Haus‘ ihn besuchet, ja daß er
Ihn nicht kommen gesehn. Ich verzeihe dir auf die Bedingung,
„Wenn du bei mir heut Abend dich einstellst." – „Dir zu Befehl." – Gut,
„Nach neun Uhr sey bereit. Nun geh, und verdiene dir brav Geld!"
Wie er gekommen zum Mahl, so schwatzt er mit Schick und mit Unschick,
Bis ihn die Stunde des Schlafes beurlaubt. Als er nunmehr oft
Schon von selber genaht, wie ein Fisch der verborgenen Angel,
Frühe Klient, und bestimmter Genoß am Mahle; da muß er
Einst auf nahe Gehöfd' in latinischen Ferien mitgehn.
Rastlos lobt er den Reiz des sabinischen Landes und Himmels,
Fort von den Rößlein getragen. Es sieht und lächelt Philippus
Und da er Ruhe sich selbst, da er rings sich Belustigung suchet,
Da er der Tausende sieben ihm schenkt, und sieben zum Vorschuß
Anerbeut; so beredet er ihn, sich zu kaufen ein Gütlein,
Jener kauft. Daß nicht ein lang auslaufender Umschweif
Mehr denn genug dich verweil‘: aus dem Artigen wird er ein Bauer;
Furchen nur tönt er beständig, und Weinland, ordnet sich Ulmen,
Schaft auf Leben und Tod, und ergraut in begieriger Habsucht.
Doch da die Schafe der Dieb, Krankheit ihm die Ziegen geraubet,
Hoffnung der Saat misrieth, und todt vor dem Pfluge der Stier sank;
Jetzo empört ihn der Schad', und in dunkeler Nacht auf den Klepper
Schwinget er sich, und enteilt zornvoll zu Philippus Behausung.
Als so struppicht ihn sah, und verwildertes Bartes Philippus:
„Hart doch," sprach er, Vultejus, und gar zu nährig im Haushalt,
„Scheinest du mir." – „Ach, elend, bei Pollux! nennst du mich, Gönner,"
„Ruft er zurück," wenn du geben mir willst wahrhafte Benennung.
Drum bei dem Genius nun, bei der Hand hier, und den Penaten,
Fleh und beschwör' ich, o gieb mein voriges Leben mir wieder!“
Wer einsehen gelernt, wie besser sey, was er zurückließ,
Als was er sucht, der wende sich bald zum Verlassenen rückwärts.
Daß man mit eigenem Maß und Fuß sich messe, wird recht seyn.
Heidelberg. Voß.
Fortsetzung der Kunstnachrichten aus Rom.
Die beiden Brüder Riepenhausen ziehen jetzt in Rom die Aufmerksamkeit der Künstler und Kenner auf sich. In Deutschland haben sie sich bereits durch die Wiederherstellung der Gemälde Polygnots in
der Lesche zu Delfi, und durch ihre Darstellungen aus dem Leben der heil. Genoveva, vortheilhaft bekannt gemacht, Ein zarter Sinn, eine fromme Innigkeit und Einfachheit athmet aus ihren Werken.
Die Versuche, welche sie hier in Farben geliefert haben, zeugen ein feines Gefühl für Wahrheit und Harmonie des Kolorits. Sie sind nun im Begriff ein großes Gemälde für die hiesige deutsche
Kirche dell' anima zu verfertigen. Der Entwurf dieses Gemäldes ist ganz im Geiste der alten florentinischen Maler gedacht, und giebt ein sehr schönes prachtvolles Bild. Die Madonna sitzt mit dem
Christkinde auf einem Throne, an dessen Fußgestelle die gothische, von Carl dem Großen angefangene Genoveven-Kirche in Aix abgebildet ist. Genoveva mit ihrem Wunderkinde, nähert sich gegen den
göttlichen Sohn der Maria gewendet. In bischöflicher Kleidung steht der heilige Bonifaz, auf die Göttliche hinweisend. In seiner Rüstung, Kron' und Schwert auf die Erde gelegt, kniet Karl der
Große in feierlicher Anbetung. So viel über den Gedanken. Nach Vollendung des Gemäldes selbst {144}
werden wir eine vollständige Beschreibung davon mittheilen. Ein großer Karton, welcher die Himmelskönigin von Engeln umgeben vorstellt, erregt nicht minder günstige Erwartungen von diesen beiden
Künstlern, weil sie darin zeigen, daß sie einem Werk von größerer Ausdehnung gewachsen sind, so, wie sie durch einige kleinere Versuche in Farben bewiesen haben, daß ihnen auch das Kolorit
gelingt; und es scheint, daß die Kirche in ihnen ein paar geschickte Künstler gewinnen wird. Eine Folge von Blättern, welche Rafaels Geburt, Leben und Tod enthalten, sind nach Art der Logen mit
rafaelischem Gefühle erdacht und ausgeführt.
Abel aus Wien, ein Schüler Fügers, der aber seit seinem Aufenthalt in Rom die Manier seines Lehrers ganz abgelegt hat, zeichnet sich durch eine kräftige Harmonie seines Kolorits vorzüglich
vortheilhaft aus. Seine gelungensten Erfindungen sind meistens historischen Inhalts; weniger gelingen ihm die poetischen. Antigone bei der Leiche ihres Bruders Polinikes, ein in Lebensgröße
ausgeführtes Gemälde, besitzt in hohem Grade den oben erwähnten Vorzug in kräftiger Färbung. Der Ausdruck ist charakteristisch und sprechend; die Composition natürlich und kunstlos, und der todte
Polinikes ist eine schön gezeichnete Figur. Prometheus an den Kaukasus geschmiedet, gewährt in Hinsicht auf Zeichnung und Kolorit sowohl, als auf Erfindung und Ausführung, weniger Befriedigung.
In jeder Hinsicht lobenswerth hingegen ist ein kleines reizendes Bild desselben Künstlers, den Sokrates darstellend, der die Gruppe der Grazien in Marmor vollendet; ein origineller, anmuthiger
Gedanke. Er sitzt in einem olivenfarbigen Unterkleide und braunen Mantel vor der zierlichen Gruppe, Meißel und Klöppel in den Händen, und vollendet die letzte Fußspitze; alle seine Aufmerksamkeit
ist auf sein Werk gerichtet. Aus der Thüre seiner Werkstätte sieht man in den Hof des Hauses, der nach antiker Art eingerichtet ist. Die Originalität des Gedankens, die Schönheit der Formen, die
Einfachheit des Ganzen, und der Reiz einer gefälligen Ausführung, machen dieß Bildchen zu einem der artigsten Kabinetstücke von der Welt.
Lund aus Kopenhagen verfertigte verschiedene große Cartons nach Rafaels Stanzen, die mit vieler Fertigkeit und Kenntniß gezeichnet sind, besonders schön ist die in der Größe des Originals
gezeichnete Episode aus der Schlacht Constantins, wie ein Vater seinen erschlagenen Sohn aufhebt. Derselbe Künstler ist jetzt mit einem großen Gemälde beschäftigt, welches viele Erwartungen
erregt. Es stellt die Andromache vor, welche bei dem Anblick ihres vom Achilles mißhandelten Gemahls ohnmächtig in die Arme ihrer Frauen sinkt; zuschauendes Volk hat sich auf den Mauern
versammelt. Es wäre vorellig, dieses Gemälde zu beurtheilen, ehe es ganz vollendet ist.
(Die Fortsetung folgt.)
Miscellen.
An den Herausgeber. In dem Briefe ihres Korrespondenten in Nro. 32. die Geßner-Kolbeschen Blätter betreffend, finde ich dessen Bemerkung: daß Kolbe die Geßnerschen Darstellungen mit einer
größeren Bestimmtheit wiedergiebt, als die Originale zeigen, sehr richtig; aber ich meine darum nicht, daß mit dieser durchs Ganze gehenden, etwas größeren Bestimmheit, Geßnern eben sehr
geschadet werde, und daß daraus ein Mißverhältniß erwachse, welches den Beispielen, die Ihr Korrespondent anführt, zu vergleichen sey. So weit als die altdeutsche holzschnittartige Genoveva von
der neudeutschen musikalisch verblasenen Bearbeitung Tieks, steht wohl Kolbe's Manier nicht von Geßners Manier ab; auch glaube ich, wer Wielands Oberon in regelrechte Stanzen umschmelzen könnte,
ohne daran mehr als die äußere Form zu ändern, und ohne dem gefälligen leichten Erzählungstone Gewalt anzuthun, der möchte demselben wohl auch keinen so bösen, wenn gleich sehr unnöthigen, Dienst
leisten; freilich müßte der Künstler nicht eben ein Voß mit der der Feder von Erz seyn. Ueberhaupt ist der Nachtheil geringer, wenn in solchen Uebertragungen ein Unbestimmtes zu größerer
Bestimmtheit gebracht, als wenn umgekehrt die Bestimmtheit weggeschmolzen oder weggeblasen wird, wie in so modernen Kupferstichen nach alten Meisterwerken. – Ob und in wiefern ein individuell
charakteristischer Baumschlag mit antiken Figuren und Verzierungen in idealischen Landschaften verträglich oder unverträglich sey, verdiente wohl einmal eine genauere Beleuchtung; für jetzt nur
so viel, daß ich die Verträglichkeit nicht allein, sondern auch das Erforderniß desselben, auch in idealischen Landschaften, darzuthun mir getraue.
F - w.
––––––
Buchhändleranzeige
Heiligen Römischen Reichs Verfassung der ehrlichen Deutschen,
In das Französische wird emsig daran übersetzt:
Autor ist wenig bekannt: dafür ist berühmt der Verleger:
Bald ist das Ganze – Geduld! – nur um ein Weniges feil.
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